Brielow Strandparty
Wie schmeckt der Sommer? Nach warmen Bier, Autan und Freiluftmusik, so wie unsere letzten beiden Wochenenden nach dem Ostpunkfestival. Aber erstmal der Reihe nach ...
Bei diesen herrlichen Temperaturen ließ es sich der Brandenburger Mob natürlich nicht nehmen, mal wieder eine der berüchtigten Brielower Strandpartys zu starten. Anlass hierzu waren die Geburtstage der Herren Habel und Moby. (Letzterer galt bei der Abfahrt des Busses vom Ostpunkfestival als vermisst, wurde aber glücklicherweise von unserem Drummer gefunden und wieder mitgebracht.)
Der Ort des Geschehens lag mitten im Busch am Beetzsee. Ein Partyzelt war die Bühne und den benötigten Saft für die Elektro-Klampfen und die Mikros lieferte ein Dieselnotstromaggregat. Ungefähr 50 bis 60 Leute umringt von der 100-fachen Anzahl Mücken ließen sich lecker warmes Sternburg durch die Kehlen fließen und waren gut drauf. Da wir auf unser Stammpublikum immer zählen können, war es uns eine besondere Freude, dort aufzutreten.
Ursprünglich sollte an diesem Abend EXKREMENTBETON mit uns spielen, dass ging aber nicht, weil die Hälfte der Jungs im Ferienlager war oder so. Ich will mal stark hoffen, dass alle Exkrementbetonfacharbeiter zur Oktoberrevolution wieder da sind, es wäre sonst schade um sie. Dafür trat als erstes eine Band auf, von der man wohl in der nächsten Zeit mehr oder nichts hören wird: FLEISCHJAUCHE EXKREM!!! Welch wundervolle blumige Kreation des deutschen Wortschatzes. Die Band gab sich als SCHMACHWANDERUNK-Coverband aus und bestand natürlich aus der Hälfte von SCHMACHWANDERUNK plus Hopsing von EXKREMENTBETON. Selbst mit der Hälfte der Band lieferten sie eine wie immer sehr lustige Show. Gesteigert wurde diese jedoch noch dadurch, dass sich der gute Ron, wie auch schon in Rochlitz, bis auf die Boots auszog und einen Nackt-Pogo präsentierte.
Erstaunlicherweise gab es diesmal sogar eine Dame, die bis auf das Shirt nachzog. FKSK - Freikörpersubkultur! Interessant war auch die Darbietung der Eigenkomposition von FLEISCHJAUCHE EXKREM namens "Die kleine Scheisse".
Keckmaster Keck wickelte sich dazu das Mikro mit Klebeband um seinen Kopf und war dadurch ein lebendiger Mikrofonständer für Hopsing, der dieses geniale Lied sang.
Eine gute Überraschung war dann noch der Auftritt der ROUDIES mit Mops am Mikro (sehr gut übrigens).Sie gaben ein paar ihrer Stücke zum Besten und die Stimmung sollte nicht versiegen.
Zum Schluss versuchten wir noch mit unserem Programm den Mob k.o. zu bekommen, aber das gelang uns auch erst nach ein paar Zugaben. Trotzdem wurden noch einige Sternburger mit Fiebertemperatur bis zum Morgengrauen vernichtet.
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