Oktober 2009

... noch ist er da und das soll er auch. Konzerttechnisch jedoch haben wir für diesen Monat alle Bomben gezündet und diese explodierten in den schönsten Farben ohne Blindgänger.

Die Oktoberrevolution No. V läutete unser fünftes Bandjahr ein und ließ es schon allein wegen der Bandanzahl richtig krachen. Die volle Hütte mit ca. 400 Leuten erfreute nicht nur den Veranstalter, sondern feierte mit den Quietschbois, High Society, Fatale Vollgen, den Punkroibern , Berliner Weisse und uns ein gelungenes Festival. Wir sagen DANKE an alle Gäste und Mitwirkenden! Ein spezieller Gruß geht hier noch an die Pfeffi-Abfüllmaschine Herrn Paradise, dem skurrilen Schreiberling des Paradise-Cove aus dem Bandworm-Katalog. Derzeit machen wir uns übrigens schon Gedanken über die Bands im nächsten Jahr.

Einen Tag später, der Pfeffi hatte noch nicht die Blutbahn verlassen, besuchten wir die Jungs von der Elbe in Tangermünde. Es wurde das 5 jährige Bandbestehen der Band Banal gefeiert. Unsere Befürchtungen, sich bei dem als Open Air deklarierten Spektakels den Arsch abzufrieren, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Die Jungs um Frontmann Frodo organisierten mit wenigen Mitteln ein gutes Konzert. Musikalisch überzeugte an diesem Abend die Band FETZEN aus Berlin. Interessante Mädchenrotzgörenstimme a la Hansaplast oder die junge Nina. Drummer Kella war uns bereits von den Döner Skins bekannt. Banal gaben ihr Heimspiel und ließen sich würdig feiern. Danach durften wir noch mal Gas geben und mit uns noch einige Pogowütige, denen die Temperaturen nichts anhaben konnten (Gruß an Lukas).

Am 17. Oktober ging es nach Erfurt zum AJZ Banane. Im AJZ spielten bereits Mitte der 90er die Bloody Bones. Der Blutige Osten nun zum zweiten mal. DieVisitor, auch aus Brandenburg; spielten vor uns und machten das Warm Up. Auch uns hieß die Heimat von Schleim Keim und den Punkroibern willkommen und huldigte dies mit wilden Tänzen. Eine besondere Freude war es an diesem Abend einen guten alten Bekannten wiederzusehen. Friedemann von COR war vor Jahren Drummer bei der legendären Punkband Tonnensturz. Mit den Bloody Bones spielten wir einige Konzerte zusammen und leerten so einige Fässer. Demzufolge klönten wir im Backstage über die gute alte Zeit und die ersten Gebrechen.

Von Gebrechen war jedoch live bei den sympathischen Rügenern nichts zu merken. Wen COR nicht bereits von der Konserve überzeugen, wird spätestens live vom Ostsee-Tsunami an die Wand gedrückt. Wir freuen uns, dass wir bereits im Januar mit COR wieder die Bühne teilen.
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